Nicht nur im Zuge der Datenschutzskandale gewinnt IT-Sicherheit in unserer heutigen Zeit einen immer höheren Stellenwert. Terroristische Cyber-Attacken und Wirtschaftsspionage können zu erheblichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden führen und gehören damit zu den Herausforderungen, denen sich Unternehmen, Behörden und Organisationen stellen müssen. Mit diesem weiterbildenden Zertifikatsstudiengang auf Hochschulniveau qualifizieren sich die Absolventen auf dem Gebiet IT-Sicherheit, in dem Experten händeringend gesucht werden.

Die Studieninhalte

Der Zertifikatsstudiengang betrachtet sowohl die technischen Grundlagen der IT-Sicherheit als auch Management-Aspekte, die als Führungskraft benötigt werden. Die Studierenden lernen die Relevanz der Informationssicherheit aus wirtschaftlicher und aus gesellschaftlicher Sicht kennen und sind mit allen rechtlichen Aspekten vertraut. Sie sind in der Lage, den Schutzbedarf einer Organisation zu ermitteln, Risikoanalysen durchzuführen und daraus Sicherheitsrichtlinien und -prozesse in Organisationen abzuleiten. Dabei werden sie mit den Bedrohungen vertraut gemacht, die durch unterschiedliche Angriffsmethoden entstehen, sodass sie ihre Organisation effektiv vor Malware schützen können.

Die technischen Aspekte der IT-Sicherheit setzen grundlegende Informatikkenntnisse über Betriebssysteme, Netzwerke und Datenübertragung voraus, die in den Modulen „Betriebssysteme“, „Informationstechnologie“ und „Verteilte Informationsverarbeitung“ vermittelt werden, immer mit Bezug zur IT-Sicherheit.

Als Abschluss erhalten die Studierenden das Hochschulzertifikat, das die erfolgreiche Weiterbildung auf Hochschulniveau bescheinigt. Außerdem werden ihnen 30 Credit Points gutgeschrieben, die sich die Teilnehmer für den Bachelor-Studiengang „IT-Sicherheit“ anrechnen lassen können.

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