Ich bin ausgebildeter Goldschmied und arbeitete im Anstellungsverhältnis. Als nebenberuflich Selbständiger war ich zudem im Schmuck- und Objektdesign tätig, wofür ich einen Bachelorabschluss besitze. Der Arbeitsalltag als Goldschmied ist allerdings wenig abwechslungsreich und nur selten kreativ. Außerdem bietet er weder Herausforderungen noch Weiterentwicklungen. Und mich ganz auf das selbständige Schmuckdesign zu verlegen, war mir finanziell zu riskant. Deshalb habe ich mich für ein Fernstudium entschieden.

Die Wilhelm Büchner Hochschule bot mir Flexibilität in der Modulauswahl, Studieren im eigenen Tempo, wenige obligatorische Präsenztage und die Prüfungen relativ nahe am Wohnort. Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt. Die Studienbücher waren größtenteils sehr gut aufbereitet und haben mich motiviert. Ich hatte nur wenige Verständnisfragen, und die wurden immer schnell, kompetent und zielführend beantwortet.

Beruflich gab es einen kompletten Umschwung, zu dem mir allein das Studium verholfen hat. Heute bin ich beim Wirtschaftsministerium zuständig für die gesamte Schmuckindustrie, das metallverarbeitende Gewerbe und das Handwerk. Meine Verantwortungsbereiche an meinem ohnehin sehr abwechslungsreichen Arbeitsplatz werden erweitert und verfestigt. Außerdem strebe ich eine Verbeamtung an.

Für Unternehmen bedeutet Weiterbildungsförderung der Arbeitnehmer neben Wissenserweiterung und Höherqualifizierung, das Personal neu zu motivieren und ihm neue Sichtweisen zu ermöglichen. Auch manches verborgene Talent wird so entdeckt.

Fernstudieninteressierten empfehle ich, einen festen Studienplan anzulegen, diesen strikt zu befolgen und dafür verbindliche Studienzeiten in der Woche einzuplanen. Eine Prozentanzeige der gesamten Studienleistungen aufzustellen hat mir bei der Motivation sehr geholfen. Außerdem habe ich Sekundärliteratur hinzugezogen und mit Freunden die Fachthemen diskutiert.

« Alexander Löhrlein Marc Lochhove »