Nach der Ausbildung zum Mikrotechnologen holte ich das Fachabitur nach, um mir für ein späteres Studium den Weg frei zu machen. Anschließend begann ich bei einer Telekommunikationsfirma als Produktionsmitarbeiter in zwei Schichten. Warum ich fünf Jahre später das Bachelor-Studium aufnahm? Die triviale Arbeit in der Produktion wollte ich keinesfalls bis zur Rente machen, und das magere Gehalt ermöglichte mir nicht das Leben, das ich führen wollte. Aus dem Schichtbetrieb wollte ich unbedingt raus; ich träumte von einem normalen Gleitzeitjob. Zu guter Letzt bestand schon immer Interesse an der Technik, mit der ich täglich hantierte: Warum ist sie so und nicht anders? Welche Kosten stecken dahinter? Wie kann ich Verbesserungsvorschläge einbringen?
Das Wichtigste bei der Wahl der Fernhochschule war die Flexibilität. Prüfungen an festen Terminen wären für mich nicht drin gewesen. Und es gibt bei der WBH keine versteckten Kosten wie anderswo.
Gelungen fand ich die Übersicht des Studienganges. Man erfasst gleich, welche Hefte ein Modul begleiten und mit welcher Prüfung es abgeschlossen wird. Bei den meisten Studienheften habe ich schnell den Anschluss gefunden; meine Ausbildung und Praxiserfahrung waren da oft von Vorteil. Sehr gut gefallen hat mir die Erreichbarkeit und das Entgegenkommen der Mitarbeiter, sei es bei Fragen zur Studienpraxis oder zur Finanzierung. Die Tutoren haben in der Regel binnen weniger Tage reagiert.
Erfolge? Dank des Studiums kam ich aus der Produktionslinie raus – und damit aus dem Schichtbetrieb – und konnte als Techniker arbeiten. Das bedeutete bessere Bezahlung, Gleitzeit und internationale Dienstreisen. Nach dem Masterabschluss wurde ich Entwicklungsingenieur. Inzwischen habe ich mich anderweitig beworben und eine noch besser bezahlte Stelle als Projektingenieur in Aussicht. Ohne mein Studium wäre das nicht möglich gewesen.
Wichtig fürs Fernstudium sind die Unterstützung durch Familie und Freunde, planerisches Vorgehen und Disziplin.

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