Ich habe das Fernstudium begonnen, obwohl ich in meinem Traumjob als Softwareentwickler bereits angekommen war. Anfangs ging es mir nur darum, meine vorhandenen Kenntnisse offiziell nachzuweisen. Tatsächlich gab es einige Fächer, deren Prüfungen ich ohne Vorbereitung „mitnehmen“ konnte. Aber die große Mehrzahl der Fächer behandelte für mich neues und gleichzeitig auch praxisrelevantes Wissen. Vor Studienbeginn hatte ich nicht geahnt, wie sehr mir die Studieninhalte noch im Berufsleben weiterhelfen sollten. Im Hauptstudium hatte ich bereits so viel wissenschaftlichen Einblick, dass ich komplizierteste Projekte leiten durfte. So wurde mir z. B. im Beruf die Verantwortung für die Steuerungssoftware eines medizinischen Augenlasers übertragen. Eine derartige Position setzt ein Studium voraus.

Obwohl ich schon vor dem Studium viele Jobangebote hatte, hat sich die Qualität der Angebote deutlich gesteigert. Es handelt sich nicht mehr um Trivialsoftware, ich bekomme z. B. Anfragen für komplizierte Steuerungssoftware für Medizingeräte oder Automobile und erhalte zudem regelmäßig Anfragen für Projektleiterrollen.

An der Wilhelm Büchner Hochschule hat mir besonders gut gefallen, dass alle Fächer einen hohen Praxisbezug haben und ich gut auf Führungsaufgaben vorbereitet wurde. Fächer wie z. B. „Führung und Kommunikation“ oder „Projektmanagement“ haben mir weitergeholfen. Ich bin dadurch anderen Projektleitern überlegen, die derartige Fächer in ihrem Studium nicht hatten!

« Thomas Bühlke Anastasyia Dakuka »