Nach meiner Ausbildung zur Industriemechanikerin und einem Maschinenbaustudium hatte ich eine gute Anstellung gefunden. So was gibt man nicht leichtfertig auf, zumal ich noch staatliche Hilfen aus der Studienzeit zurückzahlen musste. Deshalb habe ich für meine Weiterbildung den Weg des Fernstudiums gewählt. Ich war anfangs skeptisch, ob man das neben einem Vollzeitjob bewältigen kann. Doch die Wilhelm Büchner Hochschule überzeugte mich mit ihrer Flexibilität, der großen Auswahl an Studiengängen und Klausurterminen.

Mit meinem Master in Innovations- und Technologiemanagement wollte ich mich beruflich weiterentwickeln; ich wollte über den Tellerrand des reinen Maschinenbaus hinausschauen und das Management kennenlernen. Heutzutage kann man nicht mehr allein mit technischem Fachwissen glänzen. Strukturen und Prozesse einzuhalten gehört genauso wie das Projektmanagement zur täglichen Arbeit.
Sicher ist es nicht leicht, sich neben einem 40-Stunden-Job abends und am Wochenende zum Lernen zu motivieren. Man schafft es, wenn man Aufgabe für Aufgabe angeht, an sich glaubt und stolz auf das Erreichte ist. Die größte Motivation beim Fernstudium: Man macht alles für sich selbst.

Doch nicht nur die Chance auf einen besseren Job ist jede Anstrengung wert, sondern auch das, was man während so eines Fernstudiums neben dem Fachwissen lernt. Zum Beispiel habe ich durch das Studium an der Wilhelm Büchner Hochschule gelernt, Zeit optimal auszunutzen. Ich hatte immer ein Studienheft bei mir, egal, wo ich warten musste, ob auf den Zug, im Wartezimmer oder in den Pausen meiner Lieblings-TV-Serie (ja, selbst das ist ab und zu noch drin).

Auch beruflich hat mir mein Abschluss deutliche Verbesserungen gebracht. Ich habe einen erweiterten Aufgabenbereich mit neuen, spannenden Aufgaben bekommen.

Mein persönliches Highlight im Studium war die Absolventenfeier. Nicht nur, dass man seine Kommilitonen wieder trifft, mit denen man Klausuren geschrieben oder Projekte gemeistert hat; man sieht auch, dass viele andere es ebenso geschafft haben. Begeistert hat mich die Anzahl der Absolventinnen in den Ingenieurwissenschaften wie auch im IT-Bereich. Bei Kommilitonen und Dozenten war von Vorurteilen zum Thema Frauen und Technik nichts zu spüren. Aus meinem Erststudium kenne ich andere Reaktionen. Häufig saß man dort als einzige Frau in der Vorlesung. An der Wilhelm Büchner Hochschule dagegen wurde ich vorbehaltlos akzeptiert und geschätzt, und das war wirklich toll. Herzlichen Dank dafür.

Ich kann ein Studium an der Wilhelm Büchner Hochschule allen empfehlen, die mit Weiterbildung beruflich aufsteigen wollen, ohne den Job aufzugeben. Viele haben bewiesen, dass man das schaffen kann. Das Wichtigste dabei ist, sich selbst immer wieder aufs Neue zu motivieren und daran zu denken, dass man das für die eigene Zukunft macht.

« Michael Schlotter Heinz Siegert »